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31.05.2017

„Ein Pulsschlag aus Stahl“: Die Identität des Ruhrgebiets zwischen Kohle, Stahl und Zukunft

Das Projekt „Glückauf Zukunft! Aus Herkunft Zukunft leben“ beteiligte sich am bundesweiten Großevent „DenkMal! Frieden schenken. Zukunft denken“ der Katholischen Jungen Gemeinde (KjG).

Über tausend Jugendliche und junge Erwachsene aus ganz Deutschland waren vom 24. bis 28. Mai im Nordsternpark und ein Teil von ihnen auch in der Wolfsburg.

Im Austausch mit zwei echten Ruhrgebietsoriginalen ging es der Frage nach, was die Region und seine Menschen so einzigartig macht. Kohle und Stahl prägen meist noch das Bild vom Ruhrgebiet - und ohne Zweifel haben sie die Region auch geprägt. Doch was bedeutet das eigentlich? Und wie geht’s weiter, wenn am 31. Dezember 2018 „Schicht im Schacht“ ist und die letzte Lore Steinkohle in Deutschland zu Tage gefördert wird? Zu diesen Fragen waren Theo Steegmann, Kämpfer für die Stahlwerke Duisburg-Rheinhausen und der frühere Bergmann und heutige Fotographiekünstler Maic Schulte besondere Gäste im Gespräch mit den Teilnehmenden und Martin Schröder, Referent für das Projekt „Glückauf Zukunft! Aus Herkunft Zukunft leben“ in der Wolfsburg.

Zuvor wurden alle inspiriert durch die exklusive Führung durch die Fotoausstellung „Herz des Reviers“ von Schulte, die noch bis zum 15. September in der Wolfsburg zu sehen ist. Die Bilder von Schulte, Panoramen wie Detailaufnahmen, bilden ein einzigartiges Mosaik von Herkunft, Identität und Gegenwart des Reviers.

„Dieser vitale Austausch zwischen den Bildern des Reviers und den Generationen aus unterschiedlichen Ecken der Republik verdeutlichte die Notwendigkeit zu einem in die Zukunft gerichteten Engagement für Zusammenhalt und Gerechtigkeit in unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen hin, grade in dieser bewegten Zeit“, betonte Schröder.

Um den Zusammenhalt des Reviers geht es auch in der nächsten Veranstaltung des Projekts „Glückauf Zukunft! Aus Herkunft Zukunft leben“: Am 01. und 02. Juli dreht sich das Seminar „Fußball und Bergbau. Zwischen Arbeit, Leben, Kultur und Integration“ in spannenden Exkursionen und Gesprächen um die nur hier zu findende Prägung des Ruhrgebiets durch Fußball und Bergbau. (Sr)

Foto: Sandra Weissenfels

Foto: Sandra Weissenfels