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13.09.2017

Heimat im Wandel?!

Auf Mountainbikes entlang der Spuren des Bergbaus konnten die Teilnehmer einer Veranstaltung des Projekts "Glückauf Zukunft - Aus Herkunft Zukunft leben" die Transformation des Ruhrgebiets erfahren.

Der Infrastruktur des Bergbaus im Ruhrgebiet nachhaltig einen neuen Nutzen geben: Eine Aufgabe, die bereits seit einigen Jahrzehnten auf das Ruhrgebiet trifft. Eine Aufgabe, die auf Zeche Ewald und im Landschaftspark Hoheward in Herten in einzigartiger Weise gemeistert wird. Freizeitgestaltung, Kunst, Natur und Bergbau-Kultur treffen hier an einem Ort zusammen.

Im Projekt „Glückauf Zukunft! Aus Herkunft Zukunft leben“ der Katholischen Akademie Die Wolfsburg wurde dieser Ort und sein Wandel am 9. September auf Mountainbikes erfahren.

Unter Anleitung erkundeten 12 junge Begabte die Landschaft auf einer vom Regionalverband Ruhr angelegten Strecke rund um die Zeche. Bernd Lohse begleitete als Flächenentwickler der RAG Montan Immobilien die Tourleitung und gab Einblicke in die Um- und Neunutzung früherer Bergbauareale am Beispiel der Zeche Ewald und des Landschaftsparks.

Auf den Wegen verschmelzen Natur und Bergbau in ein faszinierendes Zusammenspiel. Nicht nur die angelegten Downhill-Strecken begeisterten die Teilnehmer. Dabei bot auch die atemberaubende Aussicht, die man von der angelegten Sonnenuhr oder von den Horizontbögen bewundern kann, einen Grund zur Wiederkehr. Es entstand ein anregender Dialog zwischen den Generationen.

„Auf den abfallenden Strecken, die sich ihren Weg zwischen den Bäumen und der Landschaft suchen, entsteht eine einzigartige Verbindung zu diesem Ort, zum Bergbau, zur Heimat. Hier wird die nachhaltig erfolgreiche Transformation ehemaliger Bergbauareale beispielgebend für die ganze Region deutlich“ resümierten Dr. Matthias Keidel und Martin Schröder vom Wolfsburg-Projekt „Glückauf Zukunft! Aus Herkunft Zukunft leben“.

Kommende Tagungen im Projekt „Glückauf Zukunft!“:

Um die integrative und kulturelle Kraft des Bergbaus und die damit verbundenen Transformationsleistungen der letzten Jahrzehnte geht es auch am 23. und 24. September im Seminar „Homo Instrumentalis. Der Mensch und die Maschine“ anlässlich der Ruhrtriennale sowie in der Lesung zum Buch „Marschmusik“ von Martin Becker am 28. September in Kooperation mit dem Medienforum des Bistums Essens. (Sr)

Fotos: Leonie Fromme / Die Wolfsburg