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19.10.2017

Heimatfilm 2.0: Filmabend und Gespräch im Trainingsbergwerk Recklinghausen

GleisX und die das Projekt „Glückauf Zukunft – Aus Herkunft Zukunft leben“ der Katholischen Akademie Die Wolfsburg präsentieren den Heimatfilm „Pottkinder“.

Am 11. Oktober zeigten GleisX und das Projekt „Glückauf Zukunft! Aus Herkunft Zukunft leben“ der Katholischen Akademie Die Wolfsburg den Heimatfilm „Pottkinder“ in der wohl passendsten Kulisse: dem Trainingsbergwerk der RAG in Recklinghausen.

Mit trockenem Humor, Ruhrpott-Slang und authentischen Ruhrgebiets-Originalen fängt der Film „Pottkinder“ den Geist zwischen Ruhr und Rhein ein, ohne dabei überzogene Klischees zu bedienen. Neben den Eckkneipen, Fußball und Bier werden auch die Schattenseiten des Lebens, wie Depressionen, verzweifelte Jobsuche und Ängste zum Thema gemacht. Ein Abbild der alltäglichen Herausforderungen des Reviers und seiner Bewohner.

In der anschließenden Diskussion sprachen die rund 50 Teilnehmenden mit dem Regisseur des Films, Alexander Waldhelm, und Bergmann Uwe Reichhelt von der RAG. Die Moderatoren Martin Schröder, Projektreferent an der Katholischen Akademie Die Wolfsburg und Janina Keßler von GleisX, führten durch die Diskussion, die den Themen des Filmes weiter nachspürte: Was ist Heimat im Ruhrgebiet? Was zeichnet das alltägliche Leben aus und was bleibt, wenn der Bergbau geht?

Dabei ist das Ruhrgebiet nicht nur ein Wohn- und Sozialraum. „Ruhrpott ist ein Gefühl“ für Waldhelm. Dieses Gefühl des Miteinanders und der Solidarität gilt es zu bewahren, was Film und Trainingsbergwerk der RAG in einzigartiger Weise gelungen ist. (Fro)