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11.10.2017

Oberhausener Siedlungsrundgang Eisenheim und Grafenbusch

Eine Erkundung einstiger Bergbausiedlungen im Schatten der Vergangenheit von Stadtentwicklung und Industrialisierung mit Schülern der Gesamtschule Oberhausen.

Mit dem Projekt „Glückauf Zukunft! Aus Herkunft Zukunft leben“ der Katholischen Akademie Die Wolfsburg ging es am 05.10.2017 mit dem Geschichts-Projektkurs der Gesamtschule Oberhausen durch die Bergbausiedlungen Eisenheim und Grafenbusch in Oberhausen. Thomas Machoczek, Pressesprecher des Gasometers Oberhausen und freier Journalist, führte die Gruppe mit seinen Fachkenntnissen durch die Straßen von Eisenheim und Grafenbusch und erklärte darüber hinaus die Bedeutung der Emscher und des OLGA Parks für die Region.

In Oberhausen findet man Bergbaugeschichte direkt vor seiner Haustür. Die Bergbausiedlungen erzählen nicht nur die Geschichten des Lebens der Bergmänner, sondern die Geschichte der gesamten Stadt. Ohne den Bergbau, so Machozcek, gäbe es diese Stadt in ihrer Form, wie wir sie jetzt kennen, nicht.

„Die Auseinandersetzung mit der Geschichte des alltäglichen Lebens in unserer Heimatstadt Oberhausen lässt uns begreifen, woher wir kommen und aus welchem Holz wir geschnitzt sind. Um all das auch noch für weitere Generationen zu erhalten, ist ein aktiver Denkmalschutz notwendig und unumgänglich! Hier geht es nicht einfach um Steine und Straßen, sondern um Werthaltungen für die Zukunft“ gab Thomas Machoczek zu bedenken. (Fro)