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Eucharistie am Sonntagabend

An jedem letzten Sonntag des Monats lädt ein musikalisch besonders gestalteter Gottesdienst in der AkademieKirche der Wolfsburg Menschen ein, die auf der Suche nach geistigen Räumen, nach spiritueller Heimat sind.

Die Eucharistiefeiern beginnen jeweils um 18.00 Uhr Im Anschluss ist Zeit für Begegnung bei einem Glas Wein zum Ausklang des Abends. Hier die Termine im 2. Halbjahr 2017:

    • 30. Juli 2017: Sommerferien - KEINE EUCHARISTIE AM SONNTAG
    • 27. August 2017
    • 24. September 2017
    • 29. Oktober 2017
    • 26. November 2017
    • 31. Dezember 2017: Weihnachtsferien - KEINE EUCHARISTIE AM SONNTAG

     

    Flyer mit allen Terminen

     

     

    Menschenmenge

    AKADEMIEKIRCHE

    Im Dezember 2013 weihte Bischof Dr. Franz Josef Overbeck den Altar in der neugestalteten AkademieKirche der Wolfsburg. Die defekte Fußbodenheizung, das ungedämmte Dach und die Fensteranlage machten eine grundlegende Sanierung erforderlich. Genutzt wurden diese notwendigen Arbeiten zur Umsetzung eines neuen Raumkonzeptes, getragen von der Liturgiekonstitution des Zweiten Vatikanischen Konzils. Der Bochumer Architekt Gido Hülsmann und der Benediktiner P. Abraham Fischer aus der Abtei Königsmünster haben diesen Raum gestaltet.

    Man müsse wichtige Räume "in den Schultern empfinden" können, meinte der Theologe Romano Guardini. Damit brachte er eine Erfahrung ins Wort, die Menschen mit Räumen machen können. In der kleinen, halbdunklen Krypta einer romanischen Kirche erleben sich Menschen anders als im hohen und lichten Chorraum einer gotischen Kathedrale. Menschen gestalten und prägen Räume und werden durch diese geprägt, bewusst und viel häufiger unbewusst. Ein Psychoanalytiker sprach neulich in der Wolfsburg neben der Kleidung als der „zweiten Haut“ von Räumen als der „dritten Haut“. Räume arrangieren unser Alltagsleben. Dies gilt für unsere privaten Räume zuhause. Dies gilt ebenso für die Orte unserer gemeinsamen Gebete. Räume können Innerlichkeit gestalten, Menschen mit sich selbst und mit dem ganz Anderen konfrontieren. Sie können Heimat bieten, der Seele einen Raum geben. Räume sind seelisch wirksam, gewollt oder auch ungewollt. Der Theologe Fulbert Steffensky sagt es so: „Wir lesen den Glauben vom gestalteten Raum in unser Herz hinein. ... Wir brauchen uns nicht in der Kargheit unserer eigenen Existenz zu erschöpfen“.

    Räume sagen etwas aus über die Menschen und über das, was diese mit den Orten verbinden. Dies trifft auch auf die AkademieKirche der Wolfsburg zu. Der Raum sagt viel aus über den inneren Anspruch katholischer Akademiearbeit. Er lebt nicht wie die Tagungsräume in der Wolfsburg davon, dass Menschen in ihnen diskutieren. Kann von der AkademieKirche ein Impuls ausgehen, der Nachdenken, Sprechen und Diskutieren in der Wolfsburg in einer ganz anderen Weise ermöglicht, der lichtvolle Perspektiven über unsere enge Welt hinaus eröffnet, Perspektiven, mit denen Menschen auf‘s Ganze gehen können?

    Dieser Raum „lebt von den Übergängen zwischen Wort und Sakrament, zwischen Mensch und Mensch, zwischen dem Dunklen der Seele und dem Lichtvollen des Göttlichen“, wie Bischof Overbeck es bei der Altarweihe formulierte.

    Foto: Roman Weis
    Foto: Roman Weis
    Foto: Roman Weis
    Foto: Roman Weis
    Foto: Roman Weis
    Foto: Roman Weis
    Foto: Roman Weis
    Foto: Roman Weis
    Foto: Roman Weis
    Foto: Roman Weis
    Foto: Roman Weis
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