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Satzung

§ 1 Name, Sitz, Geschäftsjahr

1. Der Verein führt den Namen „Gesellschaft zur Förderung der Katholischen
Akademie DIE WOLFSBURG“. DIE WOLFSBURG steht in Trägerschaft des Bistums Essen, ist eine diözesane Einrichtung im Sinne des Art. 106 der Synodalstatuten der Diözese Essen, dient ausschließlich dem Zweck der Weiterbildung und ist Heimvolkshochschule gemäß § 26 des 1. Weiterbildungsgesetzes NW. Der Verein soll in das Vereinsregister eingetragen werden und führt nach seiner Eintragung den Zusatz „e.V.“

2. Der Verein hat seinen Sitz in Mülheim.

3. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

 

§ 2 Zweck

1. Zweck des Vereins ist die Förderung der Katholischen Akademie DIE WOLFSBURG.

2. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar kirchliche und gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Der Verein ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die Zwecke nach dieser Satzung verwendet werden.

3. Niemand darf durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

 

§ 3 Mitgliedschaft, Mitgliedsbeiträge

1. Mitglieder des Vereins können natürliche und juristische Personen werden.

2. Über die schriftlich beantragte Aufnahme ordentlicher Mitglieder entscheidet endgültig der Vorstand.

3. Es können auch fördernde Mitglieder ohne Stimmrecht in den Verein aufgenommen werden. Der Beitritt erfolgt durch entsprechende Beitrittserklärung und wird ab Zugang wirksam, wenn nicht der Vorstand binnen einer Frist von 1 Monat dem Beitritt schriftlich widerspricht. In diesem Fall gilt der Beitritt als nicht erfolgt. Die Zurückweisung ist endgültig.

4. Die Mitgliedschaft erlischt durch

a) Tod bzw. Verlust der Rechtsfähigkeit eines Mitglieds

b) Austritt des Mitglieds, der mindestens 3 Monate vor Ende des Geschäftsjahres  schriftlich gegenüber dem Vorstand zu erklären ist

c) Ausschluss des Mitglieds. Der Ausschluss ist nur zulässig, wenn das Mitglied  seine in dieser Satzung festgelegten Pflichten nicht mehr erfüllt oder in  schwerwiegender Weise gegen Ziele des Vereins handelt. Über den  Ausschluss eines Mitglieds entscheidet der Vorstand. Der Ausschluss wird mit  der Beschlussfassung wirksam.

5. Mitgliedsbeiträge werden erhoben. Diese werden für ordentliche Mitglieder durch Beschluss der Mitgliederversammlung festgesetzt. Für die fördernden Mitglieder wird durch Beschluss der Mitgliederversammlung ein Mindestbeitrag festgesetzt.

 

§ 4 Organe des Vereins

Organe des Vereins sind

a) der Vorstand

b) die Mitgliederversammlung

 

§ 5 Vorstand

1. Der Vorstand des Vereins - auch im Sinne von § 26 BGB - besteht aus vier Mitgliedern:

a) dem/r Vorsitzenden

b) zwei stellvertretenden Vorsitzenden, von denen einer der Schatzmeister ist

c) dem Direktor der Katholischen Akademie als geborenem Mitglied
Die unter Ziffern a) bis b) genannten Vorstandsmitglieder werden von der Mitgliederversammlung für die Amtsdauer von drei Jahren gewählt. Wiederwahl ist zulässig.

2. Scheidet eines der unter Abs. 1 Ziffern a) bis b) genannten Vorstandsmitglieder vor Ablauf der Amtszeit aus, so wählt die Mitgliederversammlung für diese Zeit bis zur Neuwahl des Vorstandes ein anderes Mitglied in das freigewordene Vorstandsamt. Bis zu diesem Zeitpunkt wird die Vorstandsarbeit durch die verbliebenen Vorstandsmitglieder gewährleistet.

3. Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch zwei Mitglieder des Vorstandes vertreten, von denen wenigstens einer/eine der/die Vorsitzende oder der/die stellvertretende Vorsitzende ist.

 

§ 6 Aufgaben des Vorstands

1. Der Vorstand ist für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig, soweit sie nicht durch die Satzung der Mitgliederversammlung zugewiesen sind.

2. Der Vorstand ist insbesondere zuständig für

a) die Verwaltung des Vereinsvermögens

b) die Vorbereitung der Mitgliederversammlung und Aufstellung der Tagesordnung

c) die Einberufung der Mitgliederversammlung

d) die Ausführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung

e) die Aufstellung eines Haushaltsplans für jedes Geschäftsjahr, für die Buchführung und die Erstellung des Jahresberichts.

3. Der Vorstand beschließt über die Geschäftsverteilung der Vorstandsmitglieder.

4. Mit der Geschäftsführung des Vereins beauftragt er die Katholische Akademie.

 

§ 7 Einberufung und Sitzungen des Vorstandes

1. Der Vorstand ist vom/von der Vorsitzenden oder dem/der stellvertretenden Vorsitzenden mindestens zweimal im Laufe eines Geschäftsjahres einzuberufen.

2. Die Einladung zu Vorstandssitzungen erfolgt schriftlich unter Beachtung einer
Ladungsfrist von einer Woche. Auf schriftlichen Antrag von mindestens 3 Vorstandsmitgliedern ist der Vorstand binnen 3 Wochen zu einer Sitzung einzuberufen.

3. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens 3 der gewählten Mitglieder anwesend sind. Vorstandsbeschlüsse werden mit einfacher Stimmenmehrheit gefasst. Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des Sitzungsleiters den Ausschlag.
Die Beschlussfassung kann auch im schriftlichen Verfahren durch Zustimmung aller Vorstandsmitglieder herbeigeführt werden.

4. Die Sitzungen des Vorstandes werden vom/von der Vorsitzenden, bei dessen/deren Verhinderung vom/von der stellvertretenden Vorsitzenden geleitet.

5. Über die Vorstandsbeschlüsse ist eine Niederschrift zu fertigen, die von dem Sitzungsleiter und einem weiteren Vorstandsmitglied zu unterzeichnen und danach allen Vorstandsmitgliedern zuzuleiten ist.

 

§ 8 Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung ist zuständig für

a) die Wahl des/der Vorsitzenden, des/der stellvertretenden Vorsitzenden und zwei  weiterer Vorstandsmitglieder (§ 5 der Satzung)

b) Beschlussfassung über den Jahresabschluss

c) die Entlastung des Vorstandes nach Entgegennahme des Tätigkeits- und  Geschäftsberichtes der Rechnungsprüfer für das abgelaufene Geschäftsjahr

d) die Wahl von zwei Rechnungsprüfern

e) die Festlegung der Höhe der Mitgliedsbeiträge

f) Beschlüsse über Satzungsänderungen, Zweckänderungen und Auflösung des  Vereins.

§ 8 a

Der Vorstand wird ermächtigt vom Registergericht evtl. beanstandete Satzungsbestandteile so abzuändern bzw. anzupassen, dass sie dem Mindeststandard des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) entsprechen, soweit dies vom Registergericht gefordert wird.

 

§ 9 Einberufung und Durchführung der Mitgliederversammlung

1. Die Mitgliederversammlung ist im Laufe eines Geschäftsjahres mindestens einmal durch den/die Vorsitzende(n) oder den/die stellvertretende(n) Vorsitzende(n) des Vorstandes einzuberufen (ordentliche Mitgliederversammlung).

2. Sie ist außerdem einzuberufen, wenn dies vom Vorstand im Interesse des Vereins für erforderlich gehalten oder von einem Viertel der Mitglieder unter Angabe der Gründe schriftlich beantragt wird (außerordentliche Mitgliederversammlung).

3. Die Einladung zur Mitgliederversammlung muss schriftlich durch den/die Vorsitzende(n) des Vorstandes oder den/die stellvertretende(n) Vorsitzende(n) des Vorstandes unter Angabe der Tagesordnungspunkte mit einer Frist von zwei Wochen erfolgen.

4. Die Mitgliederversammlung wird von dem/der Vorsitzenden, bei dessen/deren Verhinderung von dem/der stellvertretenden Vorsitzenden, geleitet. Ist auch der/die stellvertretende Vorsitzende verhindert, so wählt die Mitgliederversammlung den Versammlungsleiter.

5. Beschlussfähig ist jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung

6. Beschlüsse der Mitgliederversammlung bedürfen – außer bei Beschlussfassung gemäß Abs. 7 – der einfachen Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt.Bei Wahlen ist auf Antrag eines Mitgliedes geheim abzustimmen.

7. Zur Beschlussfassung über die Änderung der Satzung, der Satzungszwecke oder über eine Auflösung des Vereins ist die Anwesenheit der Hälfte der Vereinsmitglieder erforderlich. In der Ladung zur Mitgliederversammlung kann für den Fall der Beschlussunfähigkeit bereits zu einer zweiten Mitgliederversammlung, die am gleichen Tage wie die erste stattfindet, geladen werden. Diese zweite Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig.
Die in Absatz 7 aufgeführten Beschlüsse erfordern eine Mehrheit von 2/3 der abgegebenen Stimmen.

8. Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift anzufertigen, die vom Versammlungsleiter und von einem Vorstandsmitglied zu unterzeichnen ist.

 

§ 10 Auflösung des Vereins

Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall der bisherigen Vereinszwecke fällt das Vermögen des Vereins an das Bistum Essen, das es unmittelbar und ausschließlich für kirchliche und gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.


Die obige Satzung wurde von der Gründerversammlung der Gesellschaft zur Förderung der Katholischen Akademie DIE WOLFSBURG verabschiedet.