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Eine Menschenmenge

GLOBALE ENTWICKLUNG

Globalisierung und  Fragmentierung kennzeichnen unsere Zeit. Viele politische und gesellschaftliche Prozesse sind nur noch im Weltmaßstab zu verstehen; Entscheidungen nur auf globalem Hintergrund zu treffen. Dies ist mit vielen Chancen für eine friedliche, soziale und wirtschaftliche Entwicklung verbunden, doch auch mit Risiken. Weltwirtschaft und Weltkultur gegenüber steht eine wachsende Zahl nationalistischer sowie fundamentalistischer Bewegungen und Konflikte.

In der Wolfsburg treffen sich Menschen die globale Entwicklungszusammenarbeit leisten mit Akteuren von Politik und Wirtschaft. Sie diskutieren drängende Fragen internationaler Gerechtigkeit. Wie steht es um die Menschenrechte , die sozialen Probleme, die Bildungsgerechtigkeit, die gesellschaftliche Teilhabe   z. B. in Lateinamerika, Afrika und China? Wie steht es um das Verhältnis von gesunder wirtschaftlicher Entwicklung im globalen Zusammenhang und den an den Rand gedrängten Armen? Welch über die Verfolgung von wirtschaftlichen Eigeninteressen hinausgehende Solidarität ist erforderlich?

In der Wolfsburg wird der Dialog zu Fragen der internationalen Politik, des Kulturaustausches und der Begegnung von Religionen  seit vielen Jahren auch mit dem besonderen Fokus auf den Nahen und Mittleren Osten geführt. Wie in einem Brennpunkt bündeln in sich in dieser Region politische, ökonomische und soziale Herausforderungen, welche die Weltpolitik im 21. Jahrhundert bestimmen werden. Ein besonderes Augenmerk wird auf den Beitrag von Kultur und Religion für das wechselseitige Verständnis unterschiedlicher Gesellschaften und politischer Systeme gerichtet.

Die Wolfsburg arbeitet kontinuierlich an Themen zur Entwicklung Europas. Europa erscheint zur Zeit angeschlagen. In der Politik sagt man: Die Antwort auf die Krise ist nicht weniger, sondern mehr Europa. Was heißt das aber für die zukünftige Gestalt Europas? Wie kann die wirtschaftliche Kraft wiedergewonnen werden? Wie können die Nationalstaaten mit ihren unterschiedlichen Kulturen auf dem europäischen Weg Identität bewahren und zugleich gemeinsam voranschreiten? Wie kann die verbreitete Europaskepsis überwunden werden? Wie kann das Christentum auch künftig die europäische Entwicklung inspirieren und begleiten?

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