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Tanzendes Paar

KULTUR

Literatur, Musik, Theater und Film bringen die Dramatik des Alltags auf der Bühne zum Glänzen, sie verdeutlichen die Zuspitzung drängender gesellschaftlicher Fragen und geben den Blick frei, was sich hinter der Oberfläche der Konvention verbirgt. Die Fähigkeit zur Empathie – zum Mitleiden und Hineinversetzen in den Anderen – wird durch die Auseinandersetzung mit kulturellen Werken vertieft und verinnerlicht.

Ohne Kultur fehlt einer Gesellschaft das Verständnis für sich selbst und für ihr globales Umfeld. Wache Zeitgenossenschaft und die Fähigkeit, kritische Perspektiven auf Geschichte und Gegenwart zu gewinnen, kann nur in der Auseinandersetzung mit Kultur geschehen, die den Einzelnen zum Maß nimmt, aber immer das Ganze meint.

Mitfiebern auf Schauplätzen, die man selbst vielleicht nie erlebt, stellvertretend die großen Konflikte der Menschheit austragen, das können Theater und Literatur, das kann aber auch die bildende Kunst in zeitlosen oder ganz zeitgebundenen Werken. Immer bedürfen die Zeugnisse der Kultur jedoch des verstehenden und aufschließenden Gespräches, das einlädt zum Eintauchen, Verstehen und Weiterdenken, zur kritischen Reibung oder zu begeisterter Entgrenzung. Kunst wagt viel und kann für die Menschlichkeit viel gewinnen. Dass Kultur weit mehr ist als bloßer Konsum, zeigt die Wolfsburg in ihren Seminarangeboten, die das Lesen, Sehen und Erleben reflektiert ermöglichen.

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Der lange Schatten von Oradour. Warum wir heute noch Nazi-Täter zur Verantwortung ziehen


Termin(e)

25.01.2018 18:30 Uhr


Informationen

Am 10. Juni 1944 wurde das französische Dorf Oradour-sur-Glane von einer SS-Einheit ausgelöscht. Welche Bedeutung hat die Anklage hochbetagter Täter heute?

Bildnachweis: Ivonne Wierink, Car of the doctor in Oradour sur Glane / fotolia.de

Tagungsleitung

Dr. Jens Oboth

Kosten (ohne Übernachtung)

15,00 €



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