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Eine Frau zündet Kerzen an

THEOLOGIE & KIRCHE

Die Theologie als die zugleich gläubige wie vernünftige Rede von Gott steht angesichts der umfassenden Wandlungsprozesse in Gesellschaft und Kirche vor besonderen Herausforderungen. Obwohl die fortschreitende Säkularisierung das kirchlich verfasste Christentum mit seinen Gewissheiten aufzulösen scheint, ist der Wunsch moderner Menschen nach Transzendenz und Spiritualität nicht verschwunden.

Das Ruhrgebiet stellt mit seiner heterogenen Bevölkerungsstruktur sowie seinen wirtschaftlichen und sozialen Gegensätzen ein Experimentierfeld theologischer, kirchlicher und spiritueller Arbeit dar. Zugleich stellt sich hier die Rückfrage an die Sprachfähigkeit und Relevanz von Theologie. Wie kann in eine ausdifferenzierte Gesellschaft die Botschaft des biblischen Gottes hineingesprochen und für die Erfahrungswelt moderner Menschen anschlussfähig gemacht werden? Welche Kraft entwickelt die christliche Tradition in der Gegenwart? Wie muss sie eine „Verheutigung“ erfahren, so dass sie für Gläubige wie für Suchende, Fragende und Zweifelnde verstehbar bleibt? Gesellschaftliche Entwicklungen werfen die Frage auf, an welchen Orten und in welchen Formen sich christlicher Glaube und die Suche nach dem verborgenen Gott vollziehen kann. Die Akademie als ein solcher Ort weiß sich dem Zweiten Vatikanischen Konzil verpflichtet und sucht das Gespräch mit Kirchennahen und -fernen. Kirchlichen Mitarbeitenden bietet sie darüber hinaus ein differenziertes Qualifizierungsangebot.

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Der Blick ins Genom - Pränatale und Postnatale Gendiagnostik - Jahresveranstaltung des Rates für Gesundheit und Medizinethik


Termin(e)

06.02.2018 18:30 Uhr


Informationen


Die Gene eines Menschen können mittlerweile vollständig ausgelesen werden. Dadurch nehmen die Möglichkeiten der vorgeburtlichen, aber auch der Diagnostik nach der Geburt stetig zu. Eine Vielzahl von Erkrankungen bzw. der Disposition zu ihnen wird deshalb früh erkannt. Neben einer rechtzeitigen Behandlung oder präventiven Maßnahmen werfen die Diagnosemöglichkeiten auch Fragen auf: Werden Patienten ein Recht auf Nichtwissen behalten oder entsteht ein Zwang zur Selbstoptimierung? Wird sich die gesellschaftliche Akzeptanz von Krankheit verändern oder wird es gar zu einer Schuldzuweisung gegenüber Kranken kommen? Welches Wissen werden Krankenkassen einfordern und welche Konsequenzen hat das? Sind neue soziale Spaltungen zu erwarten?

Jahresveranstaltung des Rates für Gesundheit und Medizinethik


Bildnachweis: © kras99 - Fotolia.com

Tagungsleitung

Tobias Henrix Dr. Judith Wolf

Kosten (ohne Übernachtung)

0,00 €



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