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Eine Frau zündet Kerzen an

THEOLOGIE & KIRCHE

Die Theologie als die zugleich gläubige wie vernünftige Rede von Gott steht angesichts der umfassenden Wandlungsprozesse in Gesellschaft und Kirche vor besonderen Herausforderungen. Obwohl die fortschreitende Säkularisierung das kirchlich verfasste Christentum mit seinen Gewissheiten aufzulösen scheint, ist der Wunsch moderner Menschen nach Transzendenz und Spiritualität nicht verschwunden.

Das Ruhrgebiet stellt mit seiner heterogenen Bevölkerungsstruktur sowie seinen wirtschaftlichen und sozialen Gegensätzen ein Experimentierfeld theologischer, kirchlicher und spiritueller Arbeit dar. Zugleich stellt sich hier die Rückfrage an die Sprachfähigkeit und Relevanz von Theologie. Wie kann in eine ausdifferenzierte Gesellschaft die Botschaft des biblischen Gottes hineingesprochen und für die Erfahrungswelt moderner Menschen anschlussfähig gemacht werden? Welche Kraft entwickelt die christliche Tradition in der Gegenwart? Wie muss sie eine „Verheutigung“ erfahren, so dass sie für Gläubige wie für Suchende, Fragende und Zweifelnde verstehbar bleibt? Gesellschaftliche Entwicklungen werfen die Frage auf, an welchen Orten und in welchen Formen sich christlicher Glaube und die Suche nach dem verborgenen Gott vollziehen kann. Die Akademie als ein solcher Ort weiß sich dem Zweiten Vatikanischen Konzil verpflichtet und sucht das Gespräch mit Kirchennahen und -fernen. Kirchlichen Mitarbeitenden bietet sie darüber hinaus ein differenziertes Qualifizierungsangebot.

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Verlorene Mitte? Neue Zugänge zur Feier der Eucharistie


Termin(e)

16.05.2018 18:30 Uhr


Informationen

Die Eucharistie wird in kirchlichen Texten als "Quelle und Höhepunkt des Lebens und der Sendung der Kirche" bezeichnet. Gemeinde konstituiere sich im gemeinsamen Brechen des Brotes. Allerdings zeigt die 2017 erschienene Seelsorgestudie, dass die Eucharistie sowohl im Leben der Gläubigen als auch vieler Priester oft nur wenig Relevanz hat. Auch lässt sich eine Entkoppelung von Eucharistie und Caritas nachweisen, so dass die Feier der Eucharistie bei den Gläubigen kaum zu sozialem Engagement führt. Was bedeutet dieser Relevanzverlust für den Glauben, aber auch für die Neuorganisation von Gemeinde? Warum klaffen theologischer Anspruch und kirchliche Wirklichkeit so weit auseinander? Wie können neue, lebensnahe theologische sowie liturgische Zugänge zur Eucharistie aussehen? Oder werden aufgrund des Priestermangels künftig andere Gottesdienstformate in den Vordergrund treten?

Foto: Gabriele Wilpers, "Schwarze Eruption", Blattgold, Kohlestaub auf Holz, 20 x 30 cm, 2017

Tagungsleitung

Dr. Jens Oboth

Kosten (ohne Übernachtung)

15,00 €



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