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04.10.2018

Pragmatische Lösungen werden nicht genügen - Umweltpolitik: gerecht und global

In der Reihe „Sozialethik konkret“, die DIE WOLFSBURG jährlich gemeinsam mit dem Franz Hitze Haus Münster und der Konrad Adenauer Stiftung Berlin durchführt, ging es in diesem Jahr um die Umweltpolitik.

Die Veränderungen des Klimasystems durch den Treibhauseffekt, eine weltweit zunehmende Trinkwasser- und Nahrungsmittelknappheit sowie eine deutlich schwindende Artenknappheit gehören zu den größten umweltpolitischen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts. Damit sind die Themen Umwelt, Energie, Boden und Wachstum Kernfragen nationaler und internationaler Politik. Während der Tagung  wurde die vielschichtige Problematik einer globalen und gerechten Umweltpolitik aus der Perspektive unterschiedlicher wissenschaftlicher Disziplinen aufgegriffen. Die Frage, welchen Beitrag die christliche Sozialethik mit Hilfe des Nachhaltigkeitsprinzips leisten kann, stand im Mittelpunkt der Diskussion. Wie lässt sich das normative Konzept der Nachhaltigkeit für eine zukunftsfähige Energiepolitik, im Hinblick auf den Bodenschutz oder auch für den regionalen Klimaschutz umsetzten. Ausgehend von der Einsicht, dass Klimaschutz zur moralischen Verpflichtung geworden ist, wurden in der interdisziplinären Diskussion Vorschläge zur konkreten Gestaltung von Reformprozessen und Strukturveränderungen  im Bereich der Umweltpolitik erarbeitet und weiterführende Fragestellungen identifiziert.

Wie in jedem Jahr erscheinen die Referate und Korreferate im Frühjahr im Tagungsband „Sozialethik konkret“ im Schönigh-Verlag. (Wo)