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Fortbildungen im Bereich der Kommunikationskultur

Mit den Menschen im Gespräch: Patienten-Kommunikation mit Kopf und Herz

1 ½-tägiges Seminar, multiprofessionell und hierarchieübergreifend

  • Patiententypologien
  • Christliche Haltung im Umgang mit „schwierigen“ Patienten
  • Wahrheit am Krankenbett in der Praxis
  • Patientengespräche strukturieren und führen
  • Respekt vor der Autonomie und partizipative Entscheidungsfindung

 

„Eine gute Arbeitsatmosphäre schaffen“: Interprofessionelle Kommunikation und teamorientierte Zusammenarbeit

1 ½-tägiges Seminar, multiprofessionell undhierarchieübergreifend

  • Kommunikation aus christlicher Sicht
  • Kommunikationsstörungen und -defizite wahrnehmen
  • Klassiker der Kommunikationstheorie
  • Strukturierte Kommunikation im multiprofessionellen Team
  • Kollegiale Beratung zu schwierigen Kommunikationssituationen

 

Ressourcenorientierung und salutogene Kommunikation

1 ½-tägiges Seminar, multiprofessionell und hierarchieübergreifend

  • Grundlagen der Kommunikationstheorie
  • Grundlagen der Salutogenesetheorie
  • Mobilisation von Gesundheitsressourcen
  • Gespräche salutogen gestalten
  • Rollenspielübungen und kollegiale Beratung

 

Organisationsentwicklung im Bereich der Kommunikationskultur

Kommunikation ist erlernbar. Fortbildungen können die individuelle Gesprächskompetenz erhöhen. Gelingende Kommunikation ist jedoch nicht nur personen-, sondern auch kontextabhängig und sollte daher strukturell in der Kultur eines Unternehmens verankert werden. Verbindliche Kommunikationsregeln können zur Arbeitszufriedenheit, zum Teamklima und zur Patientensicherheit beitragen. Ein gutes Miteinander ist darüber hinaus ein zentrales Qualitäts- und Profilmerkmal christlicher Einrichtungen.

Das Forum für Ethik und Profilbildung im Gesundheitswesen (EPiG) hat auf zwei Krankenhausstationen das aus den USA stammende SBAR-Modell (situation, background, assessment, recommendation) implementiert. Dieses zielt auf eine Verbesserung der interprofessionellen Kommunikation sowie der teamorientierten Zusammenarbeit ab und soll bestehende machtbasierte Denk- und Handlungsweisen überwinden. Die unternehmensweite Implementierung SBAR-strukturierter Kommunikation ist geplant.  

 

Veröffentlichungen im Bereich der Kommunikationskultur

  • Voß, Christian J.; Jeserich, Florian (2017). “Alle sprechen SBAR”: Interprofessionelle Kommunikation und teamorientierte Zusammenarbeit als Profilmerkmal. QM-PRAXIS in der Pflege 6. S.28-38.
  • Voß, Christian (2015). Ärztliche Behandlung und pflegerische Versorgung – Theoretische Annährung an eine Rekonstruktion der Arzt-Pflege-Interaktion. In: Borrutta, Manfred, Grasekamp, Guido & Ruth Ketzer (Hg.): Theorie als Mission. Fest- und Streitschrift zum 60. Geburtstag von Heribert W. Gärtner. Marburg: Tectum Verlag, S.61-84.
  • Jeserich, Florian, Voß, Christian & Judith Wolf (2015). Teamorientierte Zusammenarbeit im Krankenhaus – Mit christlichen Werten und strukturierter Kommunikation. In: Hüster, Paul & Gunther Lauven (Hg.): Brennpunkte und Praxis eines christlichen Profils. Das katholische Krankenhaus im Ruhrgebiet. Essen: Kosmas und Damian GmbH, S. 66-71.
  • Jeserich, Florian (2013). Patienten im deutschen Gesundheitswesen. In: Nagel, Eckhard (Hg.), Das Gesundheitssystem: Struktur – Leistungen – Weiterentwicklung. 5. völlig überarbeitete und erweiterte Auflage. Köln: Deutscher Ärzteverlag, S. 421-437.
  • Jeserich, Florian & Eckhard Nagel (2009). Die heilende Kraft der Begegnung: Versorgungsqualität im DRG-Zeitalter aus Sicht der Patienten. Wege zum Menschen 61(6): 491-506.