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GESELLSCHAFTSPOLITISCHE RÄTE

Die vier „Gesellschaftspolitischen Räte“ im Bistum Essen beratschlagen zum einen in ihrer Funktion den Bischof von Essen und zum anderen gestalten sie den gesellschaftspolitischen Prozess im Ruhrbistum aktiv mit.

Seit dem Jahr 2014 ist die Wolfsburg Tagungs- und Organisationsort der Räte. Durch diese enge Kooperation zwischen der Akademie und den Räten schafft das Bistum wichtige Verbindungspunkte in juristischen, wirtschaftlichen, sozialen, gesundheitspolitischen, medizinethischen aber auch in land- und forstwirtschaftlichen Themenfeldern.

In den Räten sind bedeutsame Akteure der Region aus diesen einzelnen Themengebieten als Ratsmitglieder tätig. Sie tagen mehrmals im Jahr in internen Ratssitzungen und Arbeitsgruppentreffen, bieten in ihren jeweiligen Jahresveranstaltungen aber auch offene Plattformen, um interessierten Gästen die Möglichkeit zu geben, am gesellschaftspolitischen Diskurs des Bistums aktiv mitzuwirken.

 

Offene Ratsveranstaltungen

Die Organspende


Termin(e)

28.01.2019 18:30 Uhr


Informationen

Die Organspende - Solidarität und Selbstbestimmung
Jedes Jahr wächst die Zahl der Menschen auf der Warteliste deutscher Transplantationszentren. Hingegen sank die Zahl der Organtransplantationen in den letzten Jahren stetig. Die Politik greift diesen Sachverhalt auf und will Lösungen schaffen.Dazu gehört auch, dass Bundesgesundheitsminister Jens Spahn eine erweiterte Widerspruchslösung ins Gespräch gebracht hat. So würde jeder Bürger im Todesfall automatisch Organspender, soweit zu Lebzeiten nicht widersprochen wurde. Damit käme die notwendige Hilfe für todkranke Menschen in Konflikt mit dem Selbstbestimmungsrecht über den eigenen Körper.
Außerdem wird immer wieder darauf hingewiesen, dass sowohl das Vertrauen ins System der Organspende, als auch die klinischen Strukturen das eigentliche Problem der Organspende sind und die Spendebereitschaf wesentlich verringern. Ist die Widerspruchslösung ethisch zu rechtfertigen und juristisch haltbar? Ist es sinnvoll, neue Anreizsysteme in den Kliniken für die Organspende zu schaffen und wie kann das Vertrauen in das System der Organspende gestärkt werden?

Bildnachweis: © johannesspreter - Fotolia.com

Tagungsleitung

Dr. Judith Wolf

Kosten (ohne Übernachtung)

0,00 €



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Interne Ratsveranstaltungen

Die Organspende


Termin(e)

28.01.2019 18:30 Uhr


Informationen

Die Organspende - Solidarität und Selbstbestimmung
Jedes Jahr wächst die Zahl der Menschen auf der Warteliste deutscher Transplantationszentren. Hingegen sank die Zahl der Organtransplantationen in den letzten Jahren stetig. Die Politik greift diesen Sachverhalt auf und will Lösungen schaffen.Dazu gehört auch, dass Bundesgesundheitsminister Jens Spahn eine erweiterte Widerspruchslösung ins Gespräch gebracht hat. So würde jeder Bürger im Todesfall automatisch Organspender, soweit zu Lebzeiten nicht widersprochen wurde. Damit käme die notwendige Hilfe für todkranke Menschen in Konflikt mit dem Selbstbestimmungsrecht über den eigenen Körper.
Außerdem wird immer wieder darauf hingewiesen, dass sowohl das Vertrauen ins System der Organspende, als auch die klinischen Strukturen das eigentliche Problem der Organspende sind und die Spendebereitschaf wesentlich verringern. Ist die Widerspruchslösung ethisch zu rechtfertigen und juristisch haltbar? Ist es sinnvoll, neue Anreizsysteme in den Kliniken für die Organspende zu schaffen und wie kann das Vertrauen in das System der Organspende gestärkt werden?

Bildnachweis: © johannesspreter - Fotolia.com

Tagungsleitung

Dr. Judith Wolf

Kosten (ohne Übernachtung)

0,00 €



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