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Die Organspende - Solidarität und Selbstbestimmung Jahresveranstaltung des Rates für Gesundheit und Medizinethik


Termin(e)

28.01.2019 19:00 Uhr


Informationen

Die Organspende - Solidarität und Selbstbestimmung
Jedes Jahr wächst die Zahl der Menschen auf der Warteliste deutscher Transplantationszentren. Hingegen sank die Zahl der Organtransplantationen in den letzten Jahren stetig. Die Politik greift diesen Sachverhalt auf und will Lösungen schaffen.Dazu gehört auch, dass Bundesgesundheitsminister Jens Spahn eine erweiterte Widerspruchslösung ins Gespräch gebracht hat. So würde jeder Bürger im Todesfall automatisch Organspender, soweit zu Lebzeiten nicht widersprochen wurde. Damit käme die notwendige Hilfe für todkranke Menschen in Konflikt mit dem Selbstbestimmungsrecht über den eigenen Körper.
Außerdem wird immer wieder darauf hingewiesen, dass sowohl das Vertrauen ins System der Organspende, als auch die klinischen Strukturen das eigentliche Problem der Organspende sind und die Spendebereitschaf wesentlich verringern. Ist die Widerspruchslösung ethisch zu rechtfertigen und juristisch haltbar? Ist es sinnvoll, neue Anreizsysteme in den Kliniken für die Organspende zu schaffen und wie kann das Vertrauen in das System der Organspende gestärkt werden?

Bildnachweis: © johannesspreter - Fotolia.com

Tagungsleitung

Dr. Judith Wolf

Kosten (ohne Übernachtung)

0,00 €



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